Wanderwege
Das signalisierte Wegnetz der Schweiz umfasst rund 65'000 Kilometer und funktioniert nach einem einzigen, landesweit gleichen Regelwerk. Gelb steht für den Wanderweg, weiss rot weiss für den Bergwanderweg, weiss blau weiss für den Alpinwanderweg. Diese Rubrik nimmt dieses Regelwerk ernst und übersetzt es in Entscheidungen, die vor dem Start getroffen werden.
Dazu gehören die Marschzeiten, die auf den Wegweisern nicht geschätzt, sondern gerechnet werden, die Wanderskala des Schweizer Alpen-Clubs mit ihren sechs Stufen und die eigene Logik der Höhenwege, die kaum Höhe gewinnen und trotzdem lange dauern. Die Beiträge erscheinen laufend, ältere bleiben abrufbar.
Beiträge in dieser Rubrik
Vom Wegweiser bis zur Tagesetappe
Die Rubrik beginnt bei der Signalisation, weil sie die gemeinsame Sprache aller anderen Themen ist, und führt von dort zur Skala, zur Zeitplanung und zur Traverse.
Gelbe Raute, weiss rot weiss: die Signalisation der Schweizer Wanderwege lesen
Was auf dem gelben Blech steht, wie die Marschzeiten berechnet werden und was zu tun ist, wenn die Markierung im Gelände aufhört.
Von T1 bis T6: was die SAC-Wanderskala tatsächlich beschreibt
Die Skala misst nicht die Anstrengung, sondern das Gelände und die nötige Trittsicherheit. Sechs Stufen, konkret aufgeschlüsselt.
Höhenwege im Berner Oberland: die Logik der Traverse
Ein Höhenweg gewinnt kaum Höhe und verliert kaum welche. Genau das macht seine Planung eigen, vor allem bei Restschnee in den Runsen.
Wanderzeit realistisch planen statt hoffen
Vier Komma zwei Kilometer pro Stunde, dreihundert Höhenmeter im Aufstieg: wie sich die Wegweiserrechnung auf einen ganzen Tag hochrechnen lässt.